Weisses Mikroskop

Moderne Technik

In der Zahnheilkunde spielt eine hochwertige und aktuelle Technik eine sehr große Rolle. Unser Ziel ist es, Ihnen stets medizinisch, ästhetisch sowie technisch überzeugende Behandlungsergebnisse zu bieten. Aus diesem Grund ergänzen wir unser Leistungsspektrum durch eine hochmoderne technische Ausstattung – für oftmals schonendere, schnellere und erfolgversprechendere Resultate. Auf den folgenden Seiten finden sie eine Auswahl unserer technischen Ausstattung.

  • Digitale Volumentomographie (DVT)
  • 3D-Implantatplanung
  • OP-Mikroskop (Zeiss)
  • OP-Bereich
  • Digitales Röntgen
  • Lupenbrille
  • Kofferdam
  • Intraorale Kamera
  • Intraoralscanner
  • CAD/CAM-Zahnersatz
  • Elektrisches Längenmessgerät
  • Maschinelle Aufbereitung
  • Ultraschall-Parodontitisbehandlung

Eigenes Dentallabor
Digitale Kiefergelenkvermessung

Digitale Volumen­tomographie (DVT)

Wir verfügen über ein eigenes DVT-Gerät (NewTom 5G). Ein DVT erstellt aussagekräftige, dreidimensionale Röntgenaufnahmen, die sowohl Knochen als auch, in gewissen Umfang, Weichgewebestrukturen darstellen. Sie bilden heute den Goldstandard für eine umfassende Befundung, Planung und Kontrolle.

Technologie und Anwendung

Innerhalb weniger Sekunden rotiert eine – für den Patienten nicht sichtbare − drehbar gelagerte Röntgeneinheit einmal um den zu befundenen Bereich. Die spezielle Belichtungsautomatik ermöglicht Aufnahmen von deutlich geringerer Strahlenbelastung als ein CT. Während der Rotation erstellt das DVT-System Röntgenaufnahmen im Abstand von jeweils einem Grad.

Aus den 360 Einzelaufnahmen errechnet ein leistungsstarker Computer in kurzer Zeit die dreidimensionale Darstellung. Aus dieser können wir je nach Bedarf weitere Ansichten und Schnitte erstellen. Dem Mediziner ermöglicht dieser 3D-Datensatz eine genaue Analyse der individuell beschaffenen Behandlungsregion, gibt Aufschluss über Knochendicke, den Verlauf wichtiger Nerven sowie die Beschaffenheit von Nasennebenhöhlen.

Diese genauen Kenntnisse der anatomischen Gegebenheiten vermindern das Risiko von Fehlinterpretation und Erhöhen die Planungs- und Behandlungssicherheit deutlich.

Die DVT Aufnahme

Verschiedenste Rekonstruktionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln ermöglichen eine exakte Befundung und Diagnostik – zum Beispiel:

  • Genaue Implantat-Planung und Kontrolle
  • Nervverlaufuntersuchungen
  • Positionsbestimmung der Weisheitszähne
  • Positionsbestimmung verlagerter Zähne
  • Detaillierte Untersuchung endodontisch behandelter Zähne
  • Kiefergelenkdiagnostik
  • Kiefer- und Nasennebenhöhlen Diagnostik

DVT Vorteile:

  • umfangreiche 3D-Darstellung
  • freie Befundung und Planung aus allen Perspektiven
  • detailgetreue, hoch aufgelöste Abbildungen
  • präzisere Diagnostik
  • sicherere Planung
  • genauere Kontrolle
  • geringere Strahlenbelastung
  • kurze Aufnahmezeiten
Die Untersuchung dauert nur wenige Sekunden, ist schmerzlos und nichtinvasiv. Der Patient wird in liegender Position in das Untersuchungsfeld bewegt. Das Gerätedesign stellt einen hohen Patientenkomfort – auch für Klaustrophobiker – dar.

Wir verfügen über ein hochmodernes DVT-Gerät (NewTom 5G). So können wir die digitale Röntgenschichtaufnahmen direkt vor Ort erstellen − das erspart Ihnen Zeit und lange Wege.

Mit dem DVT-Gerät können wir…

  • den Verlauf des Unterkiefernervs durchgängig nachvollziehen und den Nerv bei der Operation sehr gut schützen.
  • vor einer Implantation die Höhe und Dichte des Kieferknochens exakt bestimmen.
  • im Kiefer verbliebene („verlagerte“) Weisheitszähne sehr gut erkennen und eine Weisheitszahnentfernung dementsprechend sicherer planen.
Eine DVT führen wir vor Implantationen und anderen oralchirurgischen bzw. zahnmedizinischen Eingriffen durch, wenn herkömmliche Röntgenverfahren nicht die notwendigen Informationen liefern. Beispielsweise ist der Unterkiefernerv auf üblichen Röntgenaufnahmen nicht immer ganz zu sehen, da diese nur eine zweidimensionale Darstellung des Kiefers und der Zähne ermöglichen. Daher kann der Nerv von anderen Bereichen überdeckt werden.

Die DVT-Aufnahmen setzen wir unter anderem für die computergestützte dreidimensionale Planung von Implantationen ein.

3D-Implantat­planung

Die 3D-Planung wenden wir an, um eine Implantation am Computer zu simulieren. Unter anderem beurteilen wir, ob genug Knochenmaterial vorhanden ist, welche Position im Kiefer und welcher Neigungswinkel die besten funktionalen und ästhetischen Ergebnisse versprechen und welche Implantate verwendet werden sollten. Anhand dieser Daten erstellt unser Dentallabor eine Schablone, mit der die Implantate während des Eingriffes exakt an der vorausberechneten Stelle eingesetzt werden.

Die Vorteile der 3D-Planung:

  • Die Implantation verläuft schneller und in der Regel schonender.
  • Häufig sind nur wenige kleine Schnitte durch das Zahnfleisch notwendig. Dadurch werden Schwellungen, Blutergüsse und Beschwerden reduziert. Außerdem können wir die Implantation auch bei schwierigen Voraussetzungen exakt planen und durchführen.

Unser Tipp: Wir zeigen Ihnen gern unsere Planung und das voraussichtliche
Aussehen Ihrer Zahnreihen nach der Implantation am Bildschirm.

OP-Mikroskop (Zeiss)

Mit dem OP-Mikroskop können wir feine Details erkennen und genau behandeln. Bei bestimmten zahnmedizinischen Behandlungen ist es für den Therapieerfolg sehr wichtig, selbst die feinsten Details zu erkennen. Das ist beispielsweise bei Wurzelkanalbehandlungen, Wurzelspitzenresektionen und Parodontitisbehandlungen der Fall. Wir verwenden bei diesen Behandlungen daher ein hochauflösendes Mikroskop.

Mit seiner 24-fachen Vergrößerung können wir wesentlich zielgenauer arbeiten und so eine sehr gute Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung schaffen. Oft kommt das Mikroskop abwechselnd mit der Lupenbrille zum Einsatz. So können wir Behandlungsbereiche noch genauer erkennen und behandeln.

OP-Bereich

Die FORUMKLINIK verfügt über einen modernen und vollständig ausgestatteten OP-Raum. Dadurch sind wir auf einem hohen Niveau eingerichtet, um so unserem hohen Qualitätsanspruch auch technisch gerecht zu werden. Davon profitieren Sie insbesondere bei allen operativen Eingriffen.

Angeschlossen daran ist ein Aufwachraum, in dem Sie sich nach dem Eingriff ausruhen können. Durch moderne Anästhesieverfahren ist es meist möglich, dass Sie schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause gehen können. Falls eine vollstationäre Versorgung notwendig ist, steht uns ein Patientenzimmer zur Verfügung. Sie werden dort über Nacht von einer examinierten Krankenschwester betreut.

Digitales Röntgen

Röntgen ist nach wie vor eines der wichtigsten Mittel der zahnärztlichen Diagnostik. Unsere Praxis ist mit digitaler Röntgentechnik ausgestattet. Diese stellt eine Weiterentwicklung des herkömmlichen analogen Röntgens dar.

Strahlenreduzierte und umweltfreundlichere Aufnahmen

Generell kommen Röntgenaufnahmen in der Zahnmedizin mit einer geringen Strahlungsdosis aus. Das digitale Röntgen ist im Vergleich zum analogen Röntgen nochmals deutlich strahlungsreduziert.

Die rein digitalen Aufnahmen müssen zudem nicht mit chemischen Substanzen entwickelt werden. Je nach verwendetem System wird auch kein Filmmaterial aus Kunststofffolie benötigt – dies macht das digitale Röntgen wesentlich umweltfreundlicher.

Weitere Vorteile:

  • Die Aufnahmen liegen sofort vor, können in jedem Behandlungsraum direkt aufgerufen, analysiert und mit Ihnen besprochen werden.
  • Bei Bedarf und mit Ihrem Einverständnis können die Röntgenbilder schnell und sicher per E-Mail an Kollegen versendet werden (zur Klärung fachlicher Fragen oder bei Überweisungen). Das spart Ihnen und uns viel Zeit.

Einzelzahn- oder Panoramaaufnahmen

Allgemein besteht beim Röntgen je nach Anforderung die Möglichkeit, Einzelzahnaufnahmen oder sogenannte Panoramaaufnahmen anzufertigen.

Bei Einzelzahnaufnahmen wird ein einzelner Zahn mit seiner Wurzel und dem umgebenden Kieferknochen groß und sehr detailliert dargestellt. Auch das Zahninnere mit den Wurzelkanälen ist erkennbar. Auf Panoramaaufnahmen (auch Übersichtsaufnahmen oder „Orthopantomogramm“, kurz OPG) sind sämtliche Zähne inklusive des Ober- und Unterkiefers, der Kieferhöhlen und -gelenke zu sehen. Eine Panoramaaufnahme gibt zum Beispiel Aufschluss über nicht herausgewachsene Zähne oder eventuelle entzündliche Prozesse im Bereich des Zahnhalteapparates oder im Kiefer. Sie stellt auch die Wurzelkanäle dar, jedoch nicht so detailliert wie eine Einzelaufnahme. Panoramaaufnahmen werden in einem einzigen Aufnahmeprozess erstellt, indem die Röntgeneinheit halbkreisförmig um Ihren Kopf herumfährt.

Lupenbrille

Die Lupenbrille vergrößert die zu behandelnden Abschnitte in Ihrem Mund − so können wir die Behandlung sehr detailgenau durchführen. Das ermöglicht in der Regel bessere Behandlungsergebnisse, z. B. können wir mit der Lupenbrille oft substanzschonender arbeiten und Füllungen bzw. Kronen noch exakter anpassen. Um unseren eigenen, hohen Behandlungsstandard kontinuierlich erfüllen zu können, ist sie für uns ein sehr wichtiges Hilfsmittel. Häufig verwenden wir die Lupenbrille in Kombination mit dem Mikroskop, um Behandlungsareale noch genauer erkennen zu können.

Kofferdam

Der Kofferdam ist ein medizinisches Tuch (meist aus Latex) und wird um einen Zahn gespannt, um ihn von der übrigen Mundhöhle zu isolieren. Das ist notwendig, wenn dieser Zahn trocken bleiben muss oder vor den normalen Mundbakterien geschützt werden soll. Wir setzen den Kofferdam zum Beispiel ein, wenn wir eine Amalgamfüllung entfernen oder eine Wurzelkanalbehandlung durchführen.

Die Vorteile: Mit dem Kofferdam können wir verhindern, dass Sie bei einer Amalgamentfernung kleine Teile der alten Füllung verschlucken. Bei einer Wurzelkanalbehandlung schützt das Tuch die Wurzelkanäle vor Bakterien aus der Mundhöhle. Das kann den Behandlungserfolg erhöhen. Außerdem verhindert es, dass Sie unangenehm schmeckende Spüllösungen schlucken.

Intraorale Kamera

Die intraorale Kamera ist speziell für detaillierte Aufnahmen im Mund entwickelt worden, um Zähne, Zahnfleisch und die Mundschleimhaut genau betrachten zu können.

Wir verwenden sie, um Ihnen zum Beispiel eine beginnende Karies, eine Zahnfleischentzündung oder den Behandlungsverlauf und -abschluss zu veranschaulichen.