Wurzelbehandlung (Endodontie)

Wurzelbehandlung (Endodontie)

Innovative Behandlungsmethoden und hochmoderne Technologien ermöglichen eine schmerzarme und schonende Wurzelkanalbehandlung. Selbst in der Vergangenheit fehlgeschlagene Wurzelkanalbehandlungen oder wiederkehrende Entzündungsgeschehen lassen sich mit in aller Regel einer sehr hohen Erfolgsrate revidieren und ausheilen.

Forumklinik Dr. Tegtmeier & Partner

Durch einen Zahnunfall, einen Zahnriss oder eine tiefe Karies können Bakterien in die Pulpa gelangen und zu einer Entzündung führen. Diese Entzündung kann nicht mehr von selbst ausheilen und breitet sich im Laufe der Zeit über die Wurzelspitze bis in den Kiefer hin aus. Früher mussten solche Zähne daher entfernt werden. Heute können wir die Zahnentfernung mit modernen Wurzelkanalbehandlungen fast immer vermeiden.

Die Wurzelkanalbehandlung, oder auch Endodontie, bezeichnet in der Zahnmedizin die Therapie eines Zahnes, dessen Zahnnerv (Pulpa) entweder sehr stark entzündet oder bereits devital (abgestorben) ist. Das Nervgewebe wird dabei komplett aus dem Zahn entfernt. Die verbleibenden Nervkanäle werden desinfiziert und anschließend dicht mit einem Verschlussmaterial versiegelt. Das Ziel der Behandlung ist es, den Zahn zu Erhalten und eine zukünftige Entzündung zu vermeiden.

Mit der Kombination der Erfahrung der Behandler und Verwendung von hochmodernen Geräten bzw. Verfahren möchten wir Ihnen in der Forumklinik Dr. Tegtmeier & Partner eine optimale Prognose für den zu behandelnden Zahn bieten.

In unserer Forumklinik arbeiten spezialisierte Zahnärzte (ZÄ Alina Tegtmeier, ZÄ Katrin Schönauer-Hahn, ZA David Steves), die im Bereich der Endodontie über jahrelange Erfahrung verfügen. Durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen werden die Arbeitsabläufe an aktuelle Forschungen angepasst. Zusätzlich verfügen wir über hochmoderne technische Hilfsmittel, um Ihnen die Behandlung einerseits so angenehm wie möglich zu gestalten und andererseits das Behandlungsergebnis zu optimieren.

Wir führen die Wurzelkanalbehandlung ausschließlich unter dem OP-Mikroskop durch. Dadurch ist es möglich, das anatomisch oftmals hochkomplexe Nervkanalsystem optisch zu bewerten, und somit auch Kanalverläufe zu sehen, die bei einer herkömmlichen Behandlung unentdeckt geblieben wären.

Durch die Verwendung von elektrometrischen Längenmessgeräten können wir die Länge der Nervkanäle auf sichere und ungefährliche Art bestimmen. Somit ist im Verlauf der Behandlung ein Röntgenbild weniger als üblich nötig.

Wurzelkanalbehandlungen setzen grundsätzlich sterile Arbeitsbedingungen voraus. Aus diesem Grund verwenden wir bei jeder Behandlungssitzung den sogenannten Kofferdam. Dies ist ein Latextuch, welches über den zu behandelnden Zahn gestülpt wird, sodass nur dieser Zahn sichtbar ist. Eine Sekundärinfektion des Wurzelkanalsystems mit Bakterien aus dem Speichel ist somit in aller Regel nahezu ausgeschlossen.

Mit Hilfe von maschinellen Wurzelkanalaufbereitungssystemen und Ultraschallaufbereitungstechniken gelingt es uns erfahrungsgemäß, das Wurzelkanalsystem und die vielen Verästelungen von den Bakterien und dem erkranktem Gewebe zu befreien. In der Forumklinik werden die Wurzelkanäle immer nach der sogenannten „Schilder-Technik“ befüllt. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass ein erwärmtes, fließfähiges Kautschukmaterial (Guttapercha) in den Wurzelkanal eingebracht wird. Durch Druck von oben verteilt sich das noch flüssige Material im Kanalsystem und kühlt dann ab. Dadurch wird es hart und verbleibt fest im Zahn. Eine optimale Versiegelung ist somit in aller Regel gewährleistet.