Archiv

Mai 2019 – Eltern sollten Kinderzähne nachputzen

Die Zahnpflege sollte bei Kindern schon mit den ersten Milchzähnen beginnen. Ab einem Alter von etwa drei Jahren können Kinder dann anfangen, ihre Zähne selbst zu putzen. Dies sollte vor allem deshalb gefördert werden, weil sie so die feinen Bewegungen einüben und lernen, Verantwortung für die eigene Zahngesundheit zu übernehmen. Viele Kinder im Kindergartenalter sind außerdem stolz, wenn sie ihre Zähne schon selbst putzen können.

Allerdings sind Sie als Eltern weiterhin gefragt, wenn es um die korrekte Zahnpflege Ihres Kindes geht. Denn Kinder entwickeln meist erst im Lauf der Grundschulzeit die motorischen Fähigkeiten, um die nötigen feinen und koordinierten Putzbewegungen auszuüben. Als grobe Faustregel gilt dabei: Wenn Kinder die Schreibschrift flüssig und sauber schreiben können, können Sie auch ihre Zähne putzen. Aber auch dann klappt es oft noch nicht perfekt. Putzen Sie also am besten weiterhin nach und achten Sie darauf, dass Ihr Kind auch wirklich sorgfältig putzt. Auch die richtige Putztechnik ist wichtig.

Unser Tipp: Wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Zähne Ihres Kindes richtig nachputzen, helfen wir gern. Lassen Sie es sich in unserer Praxis zeigen.

„KAI“ – das Zahnputzschema für Kinder

Das sogenannte KAI-Putzschema gilt nach wie vor als gut geeignet für Klein-, Vorschul- und Grundschulkinder. Die Buchstaben K, A und I stehen dabei für „Kauflächen, Außenflächen und Innenflächen“ und weisen auf die Reihenfolge beim Putzen hin. Dabei geht es aber vor allem darum, dass sich Kinder ein System einprägen und keinen Bereich ihrer Zähne vergessen – der Name KAI ist einfach zu merken.

Mai 2019 – Gesunder Mund trotz Rauchen?

Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist, ist hinlänglich bekannt. Die konkreten Auswirkungen für Zähne, Zahnfleisch und Mundschleimhaut kennen jedoch nur wenige Menschen – auch, wenn auf Zigarettenschachteln schon seit Jahren ein Warnhinweis vorhanden ist.

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Zu diesem Anlass geben wir einen Überblick über die möglichen Folgen des Rauchens für die Mundgesundheit. Außerdem erhalten Raucher Tipps für ihre Mundhygiene.

Zahnfleischentzündungen und Parodontitis

Bei Rauchern entstehen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) wesentlich leichter. Weiterhin ist der Verlauf der chronischen Parodontitis bei Rauchern meist schwerer und die Behandlung problematischer. Die Folgen einer fortgeschrittenen Parodontitis: Die Erkrankung schädigt den Kieferknochen und führt unbehandelt zu Zahnverlust. Nicht zu vergessen sind außerdem die Zusammenhänge zwischen der Parodontitis und Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes und Rheumatoider Arthritis. Einige wissenschaftliche Studien geben zudem Anlass zu der Annahme, dass die Parodontitis das Risiko einer Frühgeburt oder eines zu geringen Geburtsgewichtes erhöht.

Symptome von Rauchern oft nicht selbst bemerkt

Wichtig zu wissen: Parodontitissymptome sind bei Rauchern in frühen Erkrankungsstadien oft weniger auffällig als bei Nichtrauchern: Zahnfleischbluten tritt seltener auf – dennoch sind oft bereits schleichende Entzündungs- und Schädigungsprozesse vorhanden!

Erhöhtes Risiko für Mundhöhlen- und Rachenkrebs

Auch das Risiko, an Mundhöhlen- und Rachenkrebs zu erkranken, ist bei Rauchern deutlich erhöht. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 10.000, in Österreich ca. 700 und in der Schweiz ca. 1000 Menschen an Tumoren in der Mundhöhle oder im Rachen. Etwa 95 Prozent davon sind Raucher. Tabakrauch enthält zahlreiche Substanzen, die krebserregend sind oder im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Ein Rauchstopp könnte viele Fälle von Mundhöhlen-, Rachen- und Speiseröhrenkrebs verhindern.

Weitere mögliche Folgen des Rauchens

  • Verminderter Geruchs- und Geschmackssinn
  • Vermehrte Zahnsteinbildung und damit ein erhöhtes Entzündungsrisiko des Zahnfleisches
  • Dunkle Verfärbungen der Zähne
  • Zahnfleischrückgang, dadurch sehr lang wirkende Zähne und freiliegende, empfindliche Zahnhälse mit erhöhtem Kariesrisiko
  • Langsamere Wundheilung im Mund, weil die Tabakinhaltstoffe die körpereigene Immunabwehr schwächen
  • Die langsamere Wundheilung kann weiterhin zu einer verzögerten Einheilung von Zahnimplantaten führen.
  • Rauchen begünstigt außerdem das Entstehen von Entzündungen im Bereich von Implantaten („Periimplantitis“). Diese können zu einer geringeren Lebensdauer der Implantate führen.

Tipps für Raucher

  • Achten Sie auf eine besonders sorgfältige Mundhygiene (Zähneputzen nach jeder Mahlzeit, tägliche
  • Verwendung von Zahnseide/Interdentalbürstchen für die Zahnzwischenräume, einem Hauptentstehungsort für Zahnfleischerkrankungen)
  • Nehmen Sie Ihre routinemäßigen Kontrolltermine in unserer Praxis wahr. Sie dienen dazu, erste Anzeichen von Erkrankungen zu erkennen und diese früher und wirksamer behandeln zu können.
  • Eine professionelle Zahnreinigung sollten Sie häufiger durchführen lassen als Nichtraucher. Wir nennen Ihnen die für Sie empfehlenswerten Zeitabstände für Vorsorgetermine und professionelle Zahnreinigung.
  • Mithilfe der Tipps können mögliche Risiken und Schädigungen nicht gänzlich vermieden werden. Ideal wäre es, das Rauchen stark einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten.

Sie sind Raucher und möchten Ihre Mundgesundheit überprüfen lassen? Vereinbaren Sie gerne einen Termin.

Mai 2019 – Urlaub geplant? Zähne checken lassen!

Ob Sie in Ihrem Urlaub lieber gemütlich entspannen oder aktiv sein möchten: Zahnschmerzen, herausfallende oder undichte Füllungen und drückende Prothesen können Sie dort sicher nicht gebrauchen. Im Urlaub sind derartige Probleme besonders unangenehm. Die ersehnte Erholung wird zunichtegemacht und ein Zahnarzt ist vor Ort oft schwierig zu finden.

Rechtzeitig Kontrolltermin vereinbaren

Lassen Sie Ihre Zähne rechtzeitig vor Ihrer Reise von uns kontrollieren. Vereinbaren Sie früh einen Termin, damit eine eventuell nötige Behandlung noch vor dem Urlaub abgeschlossen werden kann.

Reiseapotheke ergänzen

Ergänzen Sie Ihre Reiseapotheke um Medikamente und Artikel für Zahnnotfälle. Dazu gehören beispielsweise Schmerztabletten und ein Fluoridgel oder eine fluoridhaltige Mundspülung gegen eine plötzlich auftretende Überempfindlichkeit der Zähne. Auch eine Zahnrettungsbox ist gegebenenfalls empfehlenswert (siehe unten). Prothesenträger, die häufig reisen, können sich zudem eine Ersatzprothese anfertigen lassen.

Zahnarztbesuch im Urlaub

Informieren Sie sich vorab, wie es um die zahnärztliche Versorgung am Urlaubsziel bestellt ist. Wenn Sie vor Ort einen Zahnarzt aufsuchen, erkundigen Sie sich am besten vor der Behandlung nach den zu erwartenden Kosten. Rechnungen müssen in aller Regel bar gezahlt werden. Die Erstattung durch Ihre Krankenkasse oder -versicherung erfolgt nicht in jedem Fall. Fragen Sie bei Ihrer Kasse bzw. Versicherung nach, wie der Versicherungsschutz in Ihrem Urlaubsland aussieht. Absolut notwendig: Lassen Sie sich vom behandelnden Zahnarzt vor Ort eine Quittung geben (auf Deutsch ausgestellt, zumindest aber auf Englisch).

Erste Hilfe bei Zahnschmerzen im Urlaub

  • Nehmen Sie bei anhaltenden Schmerzen ein leichtes Schmerzmittel.
  • Verzichten Sie auf Kaffee, Zigaretten, Alkohol und zu viel Wärme (Sonnenbaden), da dies die Beschwerden verstärken kann.
  • Bei Schwellungen helfen kühlende Umschläge.

Tipps für Zahnunfälle

Ist bei einem Unfall ein Zahn ausgeschlagen worden oder ein Zahnstück abgebrochen? In jedem Fall sollten Sie schnell einen Zahnarzt aufsuchen. Je eher der Zahn wiedereingesetzt bzw. zusammengefügt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Fassen Sie einen ausgeschlagenen Zahn nur an der Krone, nicht an der Wurzel an. Sonst könnte die empfindliche Wurzelhaut beschädigt werden. Für die fachgerechte Aufbewahrung bis zum Zahnarztbesuch empfiehlt sich eine Zahnrettungsbox. Die enthaltene Nährlösung verhindert ein Austrocknen und ermöglicht das Überleben der Zellen an der Wurzeloberfläche über mehrere Stunden. Zahnrettungsboxen gibt es in jeder Apotheke.

Wir wünschen Ihnen einen schönen, erholsamen Urlaub! Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Mai 2019 – Wenn Heißes oder Kaltes schmerzt

Auf eiskalte oder heiße Speisen und Getränke reagieren empfindliche Zähne mit einem plötzlichen Schmerz. Die Ursache dafür sind meist freiliegende Zahnhälse. Normalerweise werden sie von Zahnfleisch bedeckt. Geht es zurück, treffen entsprechende Außenreize ungehindert auf die Oberfläche der Zahnhälse. Die Zahnhälse werden aber, im Gegensatz zur Zahnkrone, nicht durch eine schützende Zahnschmelzschicht bedeckt. Somit gelangen die Schmerzreize über feine Kanäle in der Zahnsubstanz direkt nach innen zum „Zahnnerv“.

Behandlungsmöglichkeiten

  • Die feinen Kanäle in der Zahnsubstanz können versiegelt oder die Schmerzempfindlichkeit der Nerv-Enden verringert werden. Dazu haben sich bestimmte Mundpflegeprodukte und spezielle Zahnpasten und -gels bewährt.
  • Zur dauerhaften Versiegelung sind in manchen Fällen spezielle „Dentinkleber“ geeignet.
  • Weiterhin können Zahnhälse mit zahnfarbenen Kompositen (einem Füllungswerkstoff) bedeckt werden.
  • Bei Zahnfleischrückgang und freiliegenden Zahnhälsen ist unter Umständen eine „Rezessionsdeckung“ (durch Verschiebung oder Transplantation von Zahnfleisch) möglich.

Zur Überempfindlichkeit von Zähnen können zudem tiefreichende Kariesschädigungen oder undichte Füllungen führen. Es gilt also, die individuelle Ursache durch eine zahnärztliche Untersuchung abklären zu lassen.

Wie kann man Zahnfleischrückgang vorbeugen?

Zahnfleischrückgang ist manchmal Folge einer Parodontitis („Parodontose“). Bei vielen Menschen geht das Zahnfleisch jedoch ohne eine solche Entzündung zurück. Auslöser ist oft auch zu festes Aufdrücken beim Zähneputzen. Dabei wird die Zahnsubstanz, vor allem aber das Zahnfleisch geschädigt. Achten Sie also auf eine sanfte Zahnputztechnik mit geringem Druck. Dieser reicht zur Entfernung der relativ weichen bakteriellen Zahnbeläge aus. Auch ein Wechsel der Zahnpasta kommt bei Zahnfleischrückgang in Frage.

Sie leiden unter empfindlichen Zähnen und Zahnfleischrückgang? Wir beraten Sie gern.

August 2016 – Unsere neue Internetseite: mehr Informationen, gut strukturiert

Der Internetauftritt wurde neu gestaltet und bietet interessante Details.

Wir haben unseren Internetauftritt nach aktuellen Maßstäben überarbeitet und neu gestaltet!

Neue Features sind zum Beispiel:

Ihre Meinung ist uns wichtig

Schauen Sie sich in Ruhe um und sagen Sie uns, wie Sie unseren Internetauftritt finden. Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Forumklinik Dr. Tegtmeier & Partner